Jugendraum-Nutzung

Weil just heute, am 2. Weihnachtsfeiertag, die Frage wieder aufkam, wie man denn den Jugendraum mieten könnte, hier nochmal die alte Antwort: gar nicht!

Wir vermieten den Jugendraum nicht – Ausnahme: Kindergeburtstage von Teilnehmern unserer Gruppen (unter Aufsicht der Eltern). Die enden dann aber auch um 2o oder spätestens 21 Uhr.

Ansonsten steht der Jugendraum für Partys nicht zur Verfügung, vor allem, weil uns das in der Vergangenheit immer viel Ärger mit den Nachbarn beschert hat und es auch sonst einige Probleme gab.

Unsere Gemeindegruppen können den Jugendraum natürlich nach Absprache immer gerne nutzen – dafür ist er ja da.

Wenn also mal wieder an einem Montag oder Dienstag oder …. -abend im Jugendraum Licht brennt, dann tobt dort keine Party, zu der ihr noch spontan kommen könntet, sondern dann trifft sich dort eine Gruppe, ein Arbeitskreis oder ein Projekt unserer Kirchengemeinde. Und diese Gruppen sind dankbar, wenn sie nicht ständig gestört werden.

Wer eine eigene kirchliche Gruppe starten möchte, kann sich jederzeit ans Pfarramt wenden – dort ist man für alle guten Ideen offen.

Friedenslicht in den Vogelsberg gebracht

Die Evangelischen Pfadfinder Vogelsberg (EPV) haben am Sonntag (13. Dezember 2009) bei einem Aussendungsgottesdienst in Fulda das Friedenslicht aus Bethlehem abgeholt. Dorthin kam es aus der Geburtsgrotte in Bethlehem (Jerusalem) per Flugzeug nach Wien und von dort mit Zügen in viele Teile Europas.  In Fulda wurde es von Pfadfindern aus der gesamten Region in Empfang genommen und bis Gießen und Kassel weitergegeben.
Die Vogelsberger Pfadfinder geben das Kerzenlicht als Zeichen des Friedens zunächst am Donnerstag bei einem ökumenischen Gottesdienst im Krankenhaus Alsfeld um 19 Uhr weiter. Am 4. Advent gestalten sie dann einen eigenen Gottesdienst um 18 Uhr in Kirtorf. Wer das Friedenslicht mit zu sich nach Hause nehmen möchte, sollte zu diesen Veranstaltungen eigene Kerzen bzw. Petroleumlampen mitbringen. Die Pfadfinder bieten aber auch Öllichter zum Selbstkostenpreis an.
Menschen, die aufgrund ihres Alters oder wegen einer Erkrankung nicht zu einem der Friedenslicht-gottesdienste kommen können und das Licht aus Bethlehem zu Weihnachten bei sich zu Hause haben wollen, können sich im Pfarramt Kirtorf (Telefon: 06635-329) melden – die Pfadfinder bringen es dann persönlich vorbei.

Konfirmandenfreizeit in Bochum

Am Freitag, den 13.11.2009 sind wir nach Bochum gefahren. Als wir dort angekommen waren, aßen wir zu Mittag in der Mensa, danach machten wir eine kleine Ralley durch die Universität. Einige Fragen konnten wir durch logisches Denken beantworten, andere nur dadurch, dass wir Leute fragten. Danach schauten wir uns kurz die Innenstadt von Bochum an und gingen dann gemeinsam ins Planetarium. Anschließend fuhren wir zu unserer Partnergemeinde, bezogen die Zimmer und dann machten wir einen Spieleabend und suchten “Werne’s next Superstar”.
Nach einer kurzen Nacht starteten wir zu einer Ralley durch den Stadtteil Werne (Zeche, Feuerwehr und alte Gebäude galt es zu erkunden)und dann gab es Mittagessen. Danach sind wir nach Oberhausen gefahren und besichtigten das Gasometer, wo wir viel über Planeten und so weiter erfuhren. Dort hing der größte Mond der Erde über uns [gebaut aus vielen NASA-Fotos mit einem Durchmesser von 25 Metern!] Nachher konnten wir im “Centro” shoppen gehen. Als die Geschäfte schlossen, fuhren wir zurück zur OT, spielten noch ein bisschen und gingen gegen 0.30 Uhr in unsere Zimmer. Am Sonntag standen wir früh auf und nach dem Frühstück ging es in die Kirche, wo wir den “Gottesdienst-Check” machten. In der Gastgemeinde war dann Adventsbasar und wir aßen dort zu Mittag. Nachdem wir gepackt und aufgeräumt hatten, besichtigten wir noch das Deutsche Bergbaumuseum mit vielen Maschinen und Gegenständen aus dem Bergbau. Vom Förderturm aus hatte man einen tollen Blick über die ganze Stadt.
Informiert wurden wir an diesem einen Wochenende sehr, und so endete das Wochenende mit der Rückfahrt.

(Text: Kevin und Kim)

Erlebnisreiches Sommerzeltlager in Immenhausen

Ihr diesjähriges Sommerlager verbrachten die Evangelischen Pfadfinder Vogelsberg in Immenhausen nahe Kassel. Auf dem weitläufigen Gelände des „Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder“ (BdP) bauten die Vogelsberger neben ihren Schwarzzelten erstmals auch eine kleine Küche auf – denn in diesem Jahr wollten die Kinder und Jugendlichen ihre Verpflegung komplett selbst in die Hand nehmen. Aus einem lange vorbereiteten Fußball-Match mit den katholischen Pfadfinder „DPSG Peine“ gingen die Vogelsberger Jungs und Mädchen mit einem klaren 6:0 als Gewinner hervor. Mit vielen praktischen Freizeitangeboten und den notwendigen Arbeiten in einem solchen Zeltlager verging die Woche wie im Flug. Im nächsten Jahr soll daher das Sommerlager mindestens 10 Tage andauern.
Nach den Sommerferien startet eine neue, dritte Gruppe für Kinder der 2. bis 4. Schulklasse am Mittwoch, 26. August, von 14.30 bis 16 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Kirtorf. Ältere Kinder und Jugendliche können bei Interesse noch in die bestehenden Sippen aufgenommen werden.

Bochumer Konfis wieder zu Landwirtschaftspraktikum bei uns

Um das Landleben und vor allem das Arbeiten in der Landwirtschaft kennen zu lernen besuchten am vergangenen Wochenende  (26.-28. Jni 2009) 17 Konfirmanden und Mitarbeiter der Bochumer Kirchengemeinde Werne mit Pastor Karsten Limpert ihre Partnergemeinde im Vogelsberg. Gemeinsam mit den dortigen Konfirmanden ging es am Samstag jeweils zu zweit auf einen Bauernhof in der Region Alsfeld.

Melken, misten und Zäune versetzen stand praktisch überall auf dem Programm, daneben wurde gemäht und Heu gewendet und eine Brücke für das Vieh gebaut, wurden Hühner, Kaninchen und Pferde versorgt. Am Abend trafen sich Bochumer und Vogelsberger Konfirmanden gemeinsam mit den Landwirten bei Lagerfeuer und Kartoffelbratwurst.
Am Sonntag fuhr die Gruppe nach Gottesdienst und Besuch eines hessischen Heimatmuseums zum das Stadtfest anlässlich der 750 Jahr-Feier nach Homberg. Nach ausgiebigem Bummel über den dortigen Mittelaltermarkt und die Angebote örtlicher Vereine fuhren die Bochumer von dort über die A 5 und die A 45 zurück ins Ruhrgebiet.

Im November werden im Erich-Brühmann-Haus die Vogelsberger Konfirmanden zum Gegenbesuch in der Großstadt erwartet.

Pfingstlager der Pfadfinder

In fest stehende Zelthäuser in Grünberg führte das diesjährige Pfingstlager der Evangelischen Pfadfinder Vogelsberg. 27 Kinder und Jugendliche verbrachten dort vier abwechslungsreiche und kurzweilige Tage – mit vielen Spielen, zwei Freibadbesuchen, jeder Menge Stockbrot und Marshmallows vom Lagerfeuer. Während die Älteren unter anderem einen kleinen Pfingst-Gottesdienst vorbereiteten, stand für alle anderen das Üben für die Wolfskopf-Probe im Zentrum des Programms: da wurden Knotentechniken verfeinert, Pflanzen bestimmt, Lieder gelernt und Erste Hilfe wiederholt, Zeltkonstruktionen ersonnen und aufgebaut Am Montagvormittag legten dann alle Kinder der 2. bis 5. Klasse erfolgreich ihre Proben ab und erhielten den Wolfskopf-Aufnäher für ihre Kluft je nach Alter in den Farben rot, grün, blau oder gelb.

Da Fahrten das wichtigste am Pfadfinden sind, geht es auch in den Sommerferien für eine Woche weg: vom 20. bis 26. Juli sind wir auf dem Bundeszeltplatz des BdP in Immenhausen und werden dort sicherlich viele andere Pfadfinder treffen.

Jahresbericht Jugendarbeit 2008

Sommerfreizeiten

Mit 36 Jugendlichen und 5 Betreuern ging es in den Sommerferien 2008 für 2 Wochen an die spanische Costa Brava bei S’Agaró, einem kleinen Küstenort, der zu dieser frühen Sommerzeit noch nicht touristisch übervölkert war. Im Mittelpunkt stand wie in den letzten Jahren das Zusammenleben als Gruppe mit viel Selbstorganisation und Eigenverantwortung. Es gab Ausflüge in die nähere Umgebung wie auch nach Barcelona oder nach Figueres, der Heimat des berühmten Künstlers Salvador Dali, viel Freizeit am Meer und an den Klippen, Workshops, Diskussionsrunden, Andachten, Strandspiele und vieles mehr. An unsere vier nebeneinander liegenden Bungalows schloss sich ein großer Garten an, in dem unter Schatten spendenden Pinien ein großer Teil des Gruppenlebens stattfand (u.a. mit teils schlauchenden Tischtennis-Turnieren).

Eine kleinere Kindergruppe verbrachte 10 erlebnisreiche Tage auf dem Bundeszeltplatz  es BdP in Immenhausen nahe Kassel. Auch wenn die ersten völlig verregneten Tage sehr an den Nerven zehrten, ließen sich die Kirtorfer und Ober-Gleener nicht den Spaß verderben – schließlich waren auch andere Gruppen aus allen Teilen Deutschlands angereist, mit denen man nicht nur das Leid teilen, sondern vor allem viel Spannendes erleben konnte. Anders als für die wartenden eltern zu Hause verging für die Teilnehmer die Zeit wie im Flug. Vermutlich werden wir im Sommer 2010 deshalb wieder nach Immenhausen fahren.

Offener Jugendtreff

Der Kinder- und Jugendtreff hat weiterhin jeden Freitag geöffnet, seit September 2008 allerdings nur noch bis zur Altersgrenze 13 – die Gründe dafür sind im letzten Gemeindebrief ausführlich beschrieben. Hatten wir bis dahin im Schnitt 46 Besucher zwischen 7 und 17 Jahren pro Abend, sind es nun, nachdem die Kinder das auf sie zugeschnittene Angebot verstärkt wahrnehmen, doch schon wieder 25 pro Freitag.

Einzelveranstaltungen
Das Jahr 2008 begann mit einem Kirchencafe, das vor allem von den Konfirmanden und den beiden Jugendkreisen ausgerichtet wurde. Da es wieder auf gute Resonanz stieß, haben auch 2009 Kinder und Jugendliche Erwachsene bewirtet – ein Gernationenprojekt, das ausbaufähig ist.
Auch beim Kartoffelfest halfen – neben den fleißigen Müttern in Küche und am Buffet – viele Kinder und Jugendliche tatkräftig mit: Spüldienst, Bedienung, Getränkeverkauf, Jurtenbetreuung und viele spontane Hilfen machten das Gemeindefest zu einem großen Erfolg, dessen finanzielle Seite deshalb auch wieder der Jugendarbeit zugute kam.

Auch bei anderen Gemeindeveranstaltungen ist die evangelische Jugend vertreten. So geht etwa das aktive Gedenken der Nazi-Pogrome („Reichskristallnacht“) am 9. November auf eine spontane Initiative der Jugend zurück, an dem sich inzwischen verschiedene Gruppen beteiligen.

Pfadfinder
Nach den Sommerferien haben die Evangelischen Pfadfinder Vogelsberg Zuwachs bekommen und eine dritte Sippe gegründet. Nach einigen „Testbesuchern“ sind so 16 weitere Kinder der 2. bis 4. Schulklasse als „Adler“-Gruppe dazu gekommen. Der Pfadfinderstamm hat damit, wenn die Neuen vor Ostern ihr Versprechen abgegeben haben und ihr Halstuch erhalten, 36 Mitglieder. Da eine vierte Sippe nach den Sommerferien 2009 ein erhebliches logistische Herausforderung bedeuten würde, bitten wir Interessierte bzw. deren Eltern, uns möglichst bald anzusprechen. Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die starke Kontinuität (bisher haben erst 2 Pfadfinder den Stamm – vorübergehend – verlassen), wollen dabei aber auf keinen Fall an der Zeit und dem Bemühen um die bisherigen Pfadfinder in kleinen Gruppen sparen.
Aus der konkreten Pfadfinderarbeit berichten wir in einem der nächsten Gemeindebriefe wieder ausführlicher. Im Rahmen dieses Jahresberichtes daher nur knapp:
In der Wölflingsstufe (7 bis 11 Jahre) steht vor allem das gemeinsame Spielen im Vordergrund, das pädagogisch sehr wichtig ist und von keinem Computer ersetzt werden kann. Viele Bewegung und das Arrangement mit anderen gehören dazu. Typisch pfadfinderische Themen stehen bei den Wölflingen nur hin und wieder auf dem Programm: erste Knoten und Bünde, Feuertechniken oder ein bisschen Spurenlesen etwa. Bei den älteren Pfadfindern, den Scouts (12 bis ca. 15 Jahre), wird dann das Pfadfinden vertieft und ausgebaut: Karte und Kompass, Querfeldein-Touren, Kohten- und Jurtenbau, Pflanzenkunde und vieles mehr. Dazu gibt es auch externe Fortbildungskurse (siehe Terminübersicht). Die Scouts werden auch schon in die Betreuung und Leitung der Wölflings-Sippen eingebunden und sie übernehmen zunehmend Verantwortung für den Stamm, die sie dann als Ranger und Rover (ab 16 Jahren) voll mittragen und auch an anderen Stellen wahrnehmen. So wird Rover Johannes in diesem Jahr mit befreundeten Pfadfindern aus dem Hamburger-Raum als Helfer auf dem Bremer Kirchentag im Einsatz sein.
An jedem Pfadinder-Mittwoch gibt es neben Programm in den Sippen und Kleingruppen gemeinsame Spiele und eine ausgedehnte Sing-Phase. Zusammen mit unseren vielen religiösen und ethischen Themen, den Praxisprojekten und dem Handwerklichen hat die Pfadfinderarbeit damit den mangels Teilnehmern ausgesetzten Kindergottesdienst bestens kompensiert – mit einer weit größeren Teilnehmerzahl als in all den letzten Jahren des regen Bemühens. In diesem Zusammenhang ist besonders unser Friedenslicht-Gottesdienst vom 4. Advent zu betonen, der komplett von den Pfadfindern gestaltet worden war und den es wegen der vielen guten Rückmeldungen auch in diesem Jahr geben soll.

Ausblick

Zu meinem langen Beitrag im letzten Kircheblättche „Jugendsommerfreizeiten 2009 – Offene Angebote eingestellt“ gab es überraschend viele Rückmeldungen. Die meisten waren – noch viel überraschender – bestätigend. Weil viele Erwachsene ähnliches in ihrem Bemühen für die Jugend erleb haben. Auch von den Jugendlichen haben mich einig Rückmeldungen erreicht, darunter eine mit der Kritik, ich hätte alle Jugendlichen „über einen Kamm geschoren“, alle „in einen Topf geworfen“. Das war allerdings nicht meine Absicht, und wo es so angekommen ist, möchte ich das klarstellen: Ich wollte überhaupt kein „Urteil“ über Jugendliche fällen, es ging in dem Artikel ausschließlich darum, öffentlich zu begründen, warum ich in diesem Jahr keine offen ausgeschriebene Jugendsommerfreizeit anbieten möchte und den Freitags-Jugendtreff für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren nicht mehr anbiete.

Natürlich gab es in den letzten Jahren viele tolle Erlebnisse und Engagement. Nur in der Summe gab es eben auch zu viel Frust, und konkret im letzten Herbst hat sich tatsächlich nicht ein einziger für die eigene Jugendarbeit stark gemacht, was das Aus für Sommerfreizeit und Jugendtreff bedeutet hat. Ich hoffe natürlich, dass sich einzelne weiter engagieren, beim Konfirmanden-Austausch, bei unseren Festen, bei den Gottesdiensten.

Einige Rückmeldungen sagten, es gebe in Kirtorf schon zu viele Angebote für die Jugend, es herrsche ein Ringen um Teilnehmer. In reiner Angebotshinsicht mag das stimmen. Deshalb soll unser Schwerpunkt weiterhin auf Jugendarbeit von Jugendlichen für Jugendliche liegen: selbst aktiv werden, Freizeit sinnvoll gestalten, sich engagieren.

Dazu gehört auch eine Vernetzung mit anderen Angeboten hier am Ort und darüber hinaus, Kooperationen mit anderen Gruppen, Vereinen und Verbänden, gegenseitiger Austausch, ein voneinander Lernen.

Friedenslicht aus Bethlehem für den Vogelsberg abgeholt

Evangelische Pfadfinder Vogelsberg in Fulda

Das Friedenslicht aus Bethlehem haben am Sonntag die Evangelischen Pfadfinder Vogelsberg in die Region gebracht. Bis Weihnachten soll es an möglichst viele Menschen weitergegeben werden.
Alljährlich entzünden Pfadfinder in der Geburtskirche Bethlehem eine Kerze und bringen das Licht per Flugzeug, Bahn und Bus nach Wien. Von dort wurde es am Samstag in einem feierlichen Gottesdienst in über 20 Länder ausgesandt. Deutsche Pfadfinder brachten das Friedenslicht am 3. Advent in den Dom zu Fulda, wo es 15 Vogelsberger der Sippen Panther und Streifentiger abholten. „Wenn in den Kirchen und Häusern an Weinachten das Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet, dann ist diese Flamme ein Versprechen, den Frieden zu leben und die Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben“, hieß die zentrale Botschaft in Fulda. Bereits auf der Zugfahrt wurde das Friedenslicht an jedem Haltebahnhof auf der Strecke an Wartende vom VCP weitergegeben.

Für das evangelische Dekanat Alsfeld wird das Friedenslicht in einem zentralen Gottesdienst am 4. Advent um 18 Uhr in Kirtorf weitergegeben. Neben den 30 Vogelsberger Pfadfindern wird auch Dekan Dr. Jürgen Sauer beteiligt sein. Zahlreiche Kirchengemeinden haben bereits angekündigt, Delegationen zu entsenden, die das Friedenslicht in ihre Gemeinden weitergeben wollen. Die Pfadfinder bringen das Friedenslicht auch zu Menschen nach Hause, die nicht in den Gottesdienst kommen können.

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Begegnung Bochumer und Kirtorfer Konfirmanden

Konfirmanden-Begegnung in Bochum

Konfirmanden-Begegnung in Bochum

Bereits der dritte Konfirmandenjahrgang der Kirchengemeinden Ober-Gleen und Kirtorf hatte sich kürzlich aufgemacht, die Partnergemeinde in Bochum zu besuchen. Zum einen gab es ein gemeinsames Programm mit Bochumer Konfirmanden, zum anderen haben die Ober-Gleener und Kirtorfer auch ihre eigenen Sightseeing-Tour gemacht.

In diesem Jahr ging es ob der kleinen Gruppe und der schlechten Zugverbindung mit Bully und PKW nach Bochum. Erstes Ziel war die Ruh-Universität Bochum, an der 33.000 Studenten für 120 verschiedene Studiengänge eingeschrieben sind. In der Mensa auf dem riesigen Uni-Gelände speisten die 13-köpfige Gruppe zu Mittag. Danach gab es freie Zeit, um die Universität auf eigene Faust zu erkunden (die Hörsäle, die bis zu 15 Stockwerke hohen Fakultätsgebäude, Cafeterien und Shopping-Zone…), bevor die Gruppe eine Führung durch den Mensa-Betrieb bekam, vom stellvertretenden Chef persönlich.
Den Nachmittag verbrachte die Gruppe dann nach einer 15-minütigen Fahrt durch den Bochumer Süden im Ruhrpark, dem größten Einkaufszentrum in Deutschland. Mit großer und kleiner Einkaufsbeute und meist vollem Magen ging es dann am Abend ins Gemeindehaus der Kirchengemeinde Werne, in der eine ganze, sehr große Etage für die Jugendarbeit zur Verfügung steht (www.ot-werne.de). Mit einem an ein bekanntes Fernsehformat angelehnten Spieleabend, moderiert von Pastor Karsten Limpert, und einem nächtlichen Hot-Dog-Snack lernten sich die Konfirmanden aus Ruhrgebiet und Vogelsberg schnell kennen.

Am Samstagvormittag besuchten die Gäste das Bergbaumuseum. Auch wenn schon lange keine Kohle mehr gefördert und kaum noch Kohle verbrannt wird, war diese Epoche doch prägend für das ganze Revier.  Das wurde auch am Nachmittag deutlich, als die Jugendlichen den Stadtteil Werne erkundeten.
Einblicke in ein ungewöhnliches städtisches Arbeitsfeld von Kirche gab am frühen Abend Pastor Burghard Boyke, der als Seelsorger in der Justizvollzugsanstalt „Krümmede“ in Bochum arbeitet. Er erzählte aus dem „Knastalltag“, von der schwierigen Situation der Familien der Gefangenen und der intensiven Beschäftigung mit der Schuldfrage.

Der Gottesdienst am Sonntag bildete den Auftakt für einen Gemeindebasar, bei dem sich die Konfirmanden noch bis zum Mittagessen vergnügten, bevor es wieder über A 45 und A 5 zurück ging. Im nächsten Juni werden die Bochumer Konfirmanden dann zum Gegenbesuch erwartet – und erleben auf etwa 15 Bauernhöfe verteilt als Gegenstück zur Großstadt die Landwirtschaft.

Warum die Kroatien-Freizeit 2009 abgesagt worden ist

Es gibt auch im Sommer 2009 eine Jugendfreizeit der Kirchengemeinde Kirtorf – wie seit nunmehr 5 Jahren. Tatsächlich sollte es ursprünglich – nach Planungsstand im Juni 2008 – zwei Jugendfreizeiten geben: nämlich eine offen ausgeschriebene Fahrt nach Kroatien für 13 bis 17-jährige und ein Zeltlager der Pfadfinder (ab 8 Jahre, nach oben offen). Zu den Gründen, die dazu geführt haben, die offene Jugendfreizeit nicht anzubieten, wird allerhand kommuniziert, das meiste davon trifft es jedoch kaum, daher im Folgenden eine ausführliche Darstellung.

Kirchliche Jugendfreizeiten sind kein Pauschalurlaub. Dafür gibt es kommerzielle Anbieter: sie verbringen die Teilnehmer in Feriensiedlungen, Hotels oder Jugendcamps, bespaßen sie nach allen Regeln der Kunst und verdienen damit ordentlich Geld. Evangelische Jugendarbeit kann und will da nicht gleichziehen. Wenn Kirchengemeinden Jugendfreizeiten anbieten, dann ist dies, wenn sie von den Jugendlichen selbst veranstaltet werden, Bestandteil selbstständiger Jugendarbeit, wenn sie von Erwachsenen geleitet werden Teil des missionarischen und diakonischen Auftrags von Kirche: sie ermöglichen Jugendlichen einen tollen Urlaub, bei dem christliches Zusammenleben praktiziert wird, bei dem man als Kirchengemeinde etwas bewirken möchte, bei dem das Christsein lebendig ist. Weil das zuhause im Alltagstrott nicht immer gelingt, fährt man dazu weg – manchmal sehr weit.
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